
Ein Blick in die Praxis: Unsere 560 mm langen, 1500-Watt starken Kohlenstofffaserverbrenner
Wenn Sie bereits mit Quarzlampen zu tun hatten, wissen Sie, dass sie auf die Oberfläche wie ein Hammer einwirken. Sie sind zwar schnell, doch oft verbrennt die Außenseite des Materials, bevor die Innenseite überhaupt erwärmt wird.
Deshalb haben wir diese infraroten Strahler entwickelt. Anstelle einer plötzlichen Wärmeabstrahlung dringt die Wärme tief in das Material ein. Es handelt sich dabei um eine sanftere, gleichmäßigere Art der Wärmestrahlung.
Die Leistungskraft
Wir haben eine Leistung von 1500 Watt bei einer Länge von 560 mm erreicht. Warum? Weil dadurch eine gleichmäßige Wärmeverteilung erzielt werden kann, ohne dass der Kohlenstofffasermantel beschädigt wird.
Sie müssen sich keine Sorgen um kalte Stellen in der Heizkammer machen. Nur eine Warnung: Wenn Sie viele dieser Verbrenner zusammen verwenden, stellen Sie sicher, dass Ihre Stromversorgung die Belastung bewältigen kann. Sie möchten schließlich nicht, dass die Spannung gerade dann fällt, wenn Sie sie am meisten benötigen.
Warum Kohlenstofffaser?
Metallspulen reagieren empfindlich auf thermische Ausdehnung. Kohlenstofffaser hingegen ist viel widerstandsfähiger. Wir umhüllen sie mit einem Quarzgehäuse, damit Sauerstoff den Kohlenstoff nicht angreifen kann. Dadurch entsteht eine ideale Kombination aus Leistung und Stabilität.
Der Kohlenstofffaserverbrenner erreicht seine maximale Temperatur schneller als herkömmliche Keramikheizgeräte – doch er ist gleichzeitig viel sanfter als Halogenlampen. Er eignet sich perfekt zum Trocknen oder Aushärten von Bauteilen, bei denen schon eine kleine Fehlbewegung zum Totalschaden führen könnte.
Ein paar Tipps zur Installation
Diese Verbrenner sind so konzipiert, dass sie problemlos in Standard-Infrarotanlagen eingebaut werden können. Doch beachten Sie: Quarz ist zerbrechlich. Wenn Ihre Maschinen stark vibrieren, verwenden Sie bitte geeignete Halterungen, um die Tuben festzuhalten – sonst kann das Glas zerbrechen.
Und noch etwas: Denken Sie daran, dass Infrarotstrahlen nicht sofort ihre maximale Temperatur erreichen. Es dauert etwas länger als bei Kurzwellengeräten. Berücksichtigen Sie diesen Zeitunterschied bei der Programmierung Ihrer Steuerung – dann funktioniert alles reibungslos.